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Genesungsprozess und Pflege nach der Hauttransplantation

Genesungsprozess und Pflege nach der Hauttransplantation

Es ist besonders wichtig, dass der Patient nach der Haartransplantation sich an die vom Arzt vorgegeben Regeln hält und seinen Lebensstil demgemäß anpasst, weil dies den Erfolg des chirurgischen Eingriffes maßgeblich beeinflusst. Den Genesungsprozess, der im Mittel als sechs Monate nach dem Eingriff angesetzt werden kann, kann man in Tages-, wochen- und monatlichen Zeitabschnitten einteilen und die ärztlichen Anweisungen, die mit Sorgfalt jeweils befolgt werden müssen demgemäß gruppieren.

Die ersten drei Tage

Die ersten drei Tage der Transplantation ist die kritischste Periode der Nachsorge überhaupt. Der Patient hat in dieser Zeitspanne sich meistes auszuruhen, in dem er auf dem Rücken liegt. Die Wirkung der Anästhesie wird nach der Transplantation abklingen, sodass schmerzen einsetzen werden, die 2 bis 3 Tage anhalten können. Hier sind dann schmerzlindernde Tabletten unter der Aufsicht Ihres Arztes einzunehmen. Ihr Kopfbereich sollte auf keinen Fall in Kontakt mit Wasser oder anderweitigen chemischen Substanzen kommen. Nach diesen ersten drei Tagen wird der Patient wieder unter der Aufsicht des Arztes die erste Haarwaschung vornehmen dürfen. In der ganzen Genesungsperiode sollte man die Haarwäsche in der Art und Weise vornehmen wie der Arzt es auch angeraten und vorgeschrieben hat, wobei nur die Shampoos, Haarlotionen und ähnliches zur Verwendung kommen sollten, die der Arzt Ihnen auch empfohlen haben wird.

Die erste Woche

In der ersten Woche sollte man Stress, Sport und schwere körperliche Arbeiten, wie auch extreme Erregungen, geschlechtlichen Verkehr, Rauchen und Alkoholkonsum meiden. Der Kopfbereich sollte gegen Traumata geschützt werden, von Tragen von Hüten oder Mützen sollte man absehen. Nach der Transplantation wird der Empfängerbereich der Transplantation nicht mit einem Verband versehen, damit eine schnelle Verkrustung gewährleistet werden kann. Diese Verkrustung verschwindet im Spenderbereich innerhalb von wenigen Tagen vollständig, im Empfängerbereich wird es noch eine Woche anhalten. Im Empfängerbereich wird während des Zeitabschnittes der Genesung die Kruste die Erscheinung einer leichten Wundbildung wiedergeben. Innerhalb von 10 bis 15 Tagen werden die Krusten allmählich abfallen und diese Erscheinung wird damit verschwunden sein.

Der erste Monat

Im Allgemeinen ist der Zeitabschnitt zwischen der zweiten Woche und dem zweiten Monat nach der Transplantation derjenige Zeitabschnitt, in dem Haarausfall einsetzt. Im Zuge dieser Ausfallerscheinung, welche auch als Schock-Ausfall bezeichnet wird, erwartet man, dass der größte Anteil der neu transplantierten Stammzell-Haare gleich im ersten Monat ausfällt und das dieser Prozess dann sich 6 Monate lang in bestimmten Intervallen hinzieht, abhängig von der körperlichen Verfassung des Patienten. In diesem Zeitabschnitt ist die Haut noch besonders empfindlich, weswegen auch der Patient zu dieser Zeit keinen Aktivitäten, wie Laufen, körperliche Übungen und anderweitigen ermüdenden Belastungen nachgehen sollte. Desgleichen sollt der Patient nassen Umfeldern, wie Badegelegenheiten oder Schwimmbädern fernbleiben. Auch sollte der Patient in derselben Zeitspanne bei aufkommenden Juckreizen im Empfängerbereich sich auf keinen Fall kraulen oder kratzen.

Die ersten drei Monate

Nach dem obengenannten Ausfallsprozess der Stammzellhaare im ersten Monat werden die neuen Haarnachwüchse nach drei Monaten allmählich sich zu erkennen geben. Zu dieser Zeit kann man Stammzellen vitalisierende und kräftigende Methoden zu Einsatz bringen, wie zu Beispiel die Mesotherapie oder die PRP- Therapie (Platelet Rich Plasma – gewonnen aus körpereigenem Blutkonzentrat).

Fangen einmal die Haare an zu wachsen und werden sie länger, werden sie innerhalb von 6 Monaten die naturgegebene Länge erreicht haben. Innerhalb von den ersten 6 Monaten werden 80 % der Stammzellen als gesunde Haare herausgewachsen sein, der Rest wird innerhalb eines Jahres nachkommen.